KfW Förderung

KfW Förderung

Die KfW fördert die energetische Sanierung von Wohngebäuden, deren Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.01.1995 gestellt wurde. Des Weiteren müssen sie:

  • Eigentümer einer Wohnung oder eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten,
  • Ersterwerber einer sanierten Wohnung oder eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen sein.

Jede Wohneinheit kann mit bis zu 18.750 Euro gefördert werden. Eine Wohneinheit ist dabei gekennzeichnet durch einen eigenen Zugang, eine Küche, eine Toilette sowie fließendes Wasser. Eine Kombination mit anderen Förderungen ist flexibel möglich.

Förderfähig sind alle energetischen Maßnahmen, die zur Erreichung des Standards eines KfW-Effizienzhauses führen. Dabei handelt es sich um einen technischen Standard, bei über unterschiedliche Zahlenwerte ermittelt wird, wie hoch der Jahresprimärenergieverberbrauch im Verhältnis zu einem vergleichbaren Neubau ist. Je niedriger der Verbrauch desto besser ist die Energieeffizienz. Die Höhe des Zuschusses variiert je nach Typ des Energieeffizienzhauses.

KfW-Effizienshaus-Typ Höhe des Zuschusses
KfW-Effizienzhaus 55 25,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 18.750 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 70 20,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 85 15,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 11.250 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 100 12,5 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 9.375 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 115 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus Denkmal 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 7.500 Euro für jede Wohneinheit
Einzelmaßnahmen 10,0 % Ihrer förderfähigen Kosten, bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit

Wenn Sie nicht den Standard eines KfW-Effizienzhauses anstreben, werden auch Einzelmaßnahmen gefördert. Dazu zählen:

  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage

Darüber hinaus werden Baunebenkosten (z. B. Architekten- und Ingenieursleistungen), Wiederherstellungskosten (z.B. Verputzen der Außenwanddämmung) sowie Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungsleistungen gefördert.

Im Rahmen des KfW-Effizienzhauskonzepts liegt ein besonderer Fokus auf der Minimierung von Wärmebrücken und der Erbringung von Gebäudeluftdichtheit. Zu den zentralen Maßnahmen zählen in diesem Zusammenhang die energetische Erneuerung von Fenstern und Türen. Sowohl für Fenster als auch für Türen gelten technische Mindestanforderungen, um förderfähig zu sein. Die folgenden Höchstwerte für Wärmedurchgangskoeffizienten von Fenster und Türen sind einzuhalten:

Bauteil Maximaler Uw
Fenster, Balkon- und Terrassentüren mit Mehrscheibenisolierverglasung 0,95
Barrierearme Fenster, Balkon- und Terrassentüren 1,1
Ertüchtigung von Fenstern und Kastenfenstern sowie Fenster mit Sonderverglasung 1,3
Dachflächenfenster 1,0
Austausch von Fenstern an Baudenkmalen oder erhaltenswerter Bausubstanz 1,41
Ertüchtigung von Fenstern an Baudenkmalen oder erhaltenswerter Bausubstanz 1,6
Hauseingangstüren (Außentüren beheizter Räume) 1,3

1= bei echten glasteilenden Sprossen gilt ein um 0,2 W/m2K erhöhter Anforderungswert -> 1,6 W/m2K

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